Vernetzung stärkt Gesundheits- und Pflegeversorgung in der Region

Veröffentlichungsdatum08.07.2026Lesedauer1 Minute
Vernetzung stärkt Gesundheits- und Pflegeversorgung in der Region

Gemeinsam stark für die Region (v. l. n. r.): Günther Schranz und Pia Tauchner (Mater Salvatoris), Tanja Wagenhofer (Bad Erlach/Walpersbach/Lebens.Med), David Ballek (Pitten), Ulli Ostermann (Wr. Neustadt), Bianca Kager (Lanzenkirchen), Elke Braun (Seebenstein), Birgit Leber (Scheiblingkirchen) und Roswitha Ganster (Katzelsdorf).

Im Mater Salvatoris fand Anfang Juli ein gemeindeübergreifendes Vernetzungstreffen der Pflegekoordinationen statt. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von Angeboten für ältere und pflegebedürftige Menschen in der Region.

Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Pflegekoordination als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige ist. Durch frühzeitige Beratung, Prävention und Vernetzung können Unterstützungsangebote gezielt vermittelt und Pflegeheimaufnahmen oftmals hinausgezögert werden.

Besonders erfreulich war die Vorstellung neuer Entwicklungen im Mater Salvatoris: Als Pilotstandort wird derzeit das Projekt „Senioren Wohnen+“ mit integrierter Tagesbetreuung geplant. Damit soll künftig eine wichtige Versorgungslücke zwischen dem Leben zu Hause und dem Pflegeheim geschlossen werden.

Ein weiteres Thema war die Schaffung gemeindeübergreifender Lösungen – etwa für den Transport von Besucherinnen und Besuchern zu Tagesbetreuungsangeboten sowie für zukünftige Informationsveranstaltungen zu Pflege- und Gesundheitsthemen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass durch Zusammenarbeit und Bündelung von Ressourcen in Zukunft deutlich mehr für die Bevölkerung in den Gemeinden erreicht werden kann.

Das Treffen zeigte, wie wertvoll die enge Kooperation zwischen den Pflegekoordinationen der Gemeinden und dem Pflegeversorger Mater Salvatoris ist. Gemeinsam wird daran gearbeitet, die Lebensqualität, Versorgung und Unterstützung der Menschen in der Region nachhaltig zu stärken.

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