
GGR David Diabl, Geschäftsführerin Maria Großbauer und Bürgermeister Bernhard Karnthaler
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Am Dienstag, den 22. September, besuchte Maria Großbauer, Geschäftsführerin des Stadttheaters Wiener Neustadt, die Marktgemeinde Lanzenkirchen. Bürgermeister Bernhard Karnthaler und geschäftsführender Gemeinderat David Diabl tauschten sich mit ihr über Kulturarbeit in der Region und mögliche Berührungspunkte zwischen Theater und Gemeinde aus.
Bürgermeister Bernhard Karnthaler: „Solche Gespräche sind mir wichtig, denn nur im direkten Austausch findet man zueinander und zu guten Kompromissen. So entwickeln wir Lanzenkirchen kontinuierlich weiter und stärken damit die gesamte Region.“
Maria Großbauer: „Es freut mich sehr zu sehen, wie sehr sich Lanzenkirchen in der Region zu einem kulturellen Zentrum entwickelt hat. Besonders gut gefällt mir, dass hier über regionale und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit gesprochen wird – auch über gemeinsame Kulturprojekte kann man da durchaus nachdenken.“
Erst unlängst hatte die Gemeinde ein Gespräch mit der Destination Wiener Alpen geführt, bei dem ebenfalls die kulturelle Positionierung Lanzenkirchens in der Region Thema war. Der Besuch von Großbauer reiht sich damit in eine Reihe aktueller Kontakte zu regionalen Kultur- und Tourismusakteuren ein.
Großbauer übernahm die operative Geschäftsführung des Stadttheaters Wiener Neustadt im Zuge der umfassenden Sanierung und leitete im November 2024 die Wiedereröffnung des Hauses zum 230-jährigen Jubiläum. Seither positioniert sie das Theater als kulturellen Anziehungspunkt für die gesamte Region.
Bei ihrem Besuch informierte sie sich über die kulturellen Vorhaben der Gemeinde, insbesondere über das Bourbonen-Zentrum, das die Geschichte der dort im Exil lebenden französischen Königsfamilie aufarbeitet, sowie über den Kleinen Genussmarkt mit seinen wiederkehrenden Veranstaltungen wie dem Adventmarkt. Beide Seiten sahen Potenzial darin, regionale Kulturarbeit künftig stärker zu vernetzen.
Ein Folgetermin im Stadttheater Wiener Neustadt ist bereits vereinbart. Dabei sollen die Gespräche vertieft und mögliche gemeinsame Kulturprojekte konkretisiert werden.