
die Bürgermeister der drei Gemeinden Bärbel Stockinger (Bad Erlach), Michael Nistl (Katzelsdorf), Bernhard Karnthaler (Lanzenkirchen) und Obmann GGR David Diabl (Lanzenkirchen)
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Bad Erlach, Katzelsdorf und Lanzenkirchen starten mit 1. September ihre gemeinsame Nachmittagsbetreuung. Pädagoginnen, Schulen und Gemeinden sind startklar.
Was vor einigen Monaten als gemeinsame Idee der Gemeinden Bad Erlach, Katzelsdorf und Lanzenkirchen begonnen hat, wird nun Realität: Mit 1. September startet die gemeindeübergreifende Kinderbetreuung BAKALA. In den vergangenen Monaten wurden dafür die organisatorischen Grundlagen geschaffen, Personal aufgenommen und die Abläufe zwischen den drei Gemeinden und ihren Schulen abgestimmt.
Der Verein BAKALA wurde im Frühjahr gegründet und übernimmt künftig die operative Abwicklung der Nachmittagsbetreuung sowie die Anstellung des Betreuungspersonals. Die Kinder werden weiterhin an ihren jeweiligen Standorten in Bad Erlach, Katzelsdorf und Lanzenkirchen betreut. Durch die gemeinsame Organisation können Personalressourcen, Verwaltung und Vertretungen künftig gemeindeübergreifend organisiert werden.
Kurz vor dem Start kamen nun Pädagoginnen und Pädagogen, Direktorinnen und die Verantwortlichen der drei Gemeinden zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen zusammen. Im Mittelpunkt standen die letzten organisatorischen Abstimmungen und vor allem das gegenseitige Kennenlernen. „Wir haben in wenigen Monaten gemeinsam sehr viel auf die Beine gestellt. Jetzt steht unser Team und wir können am 1. September starten. Uns war wichtig, dass wir vor dem ersten Betreuungstag alle Beteiligten an einen Tisch holen. Am Ende funktioniert so ein Projekt nur dann gut, wenn Pädagoginnen, Schulen und Gemeinden miteinander arbeiten und der Austausch passt“, erklärt BAKALA-Obmann GGR David Diabl.
Sicherheit für Familien weniger Kosten für Gemeinden
Mit BAKALA verfolgen die drei Gemeinden von Beginn an zwei Ziele: eine langfristig verlässliche Betreuung für Familien und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Durch die gemeinsame Organisation können die Gemeinden ihre Ressourcen bündeln und jährlich mehr als 80.000 Euro gegenüber den bisherigen Strukturen einsparen, der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Gleichzeitig wird unter anderem mit einem gemeinsamen Springerpool zusätzliche Sicherheit bei Personalausfällen geschaffen und es sollen neue Familienangebote entstehen.
Auch die Betreuung während der Ferien soll durch die gemeinsame Struktur besser abgesichert werden. Zusätzlich wird in den Volksschulen eine schulische Nachmittagsbetreuung mit Lernstunde an allen Standorten angeboten.
Die Bürgermeister Bärbel Stockinger (Bad Erlach), Michael Nistl (Katzelsdorf) und Bernhard Karnthaler (Lanzenkirchen) sehen im bevorstehenden Start ein Beispiel dafür, welchen konkreten Nutzen Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg bringen kann: „Für Familien zählt am Ende, dass ihre Kinder gut betreut sind und sie sich auf das Angebot verlassen können. Genau dafür haben wir unsere Kräfte gebündelt. Wir drei Gemeinden tragen gemeinsam Verantwortung und schaffen damit eine Lösung, die langfristig funktioniert.“
Für Obmann David Diabl ist BAKALA deshalb auch ein Modell für weitere regionale Kooperationen: „Gemeindegrenzen dürfen kein Hindernis sein, wenn wir gemeinsam etwas besser machen können. Bei BAKALA haben drei Gemeinden nicht nur darüber gesprochen, sondern es umgesetzt. Darauf können alle Beteiligten stolz sein. Jetzt freue ich mich vor allem darauf, dass unser Team loslegt und für unsere Kinder da ist.“